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„Reformschule Charlottenburg”
 
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Leitsätze

Das Besondere der Gemeinschaftsschule

Unsere Schule ist keine Grundschule, keine ISS (integrierte Sekundarschule) und auch kein Gymnasium, sondern eine Gemeinschaftsschule. Sie nimmt aus eigenem Entschluss an einer Pilotphase zur Entwicklung eines sehr anspruchsvollen pädagogischen Schulprofils teil.  Der wesentliche Unterschied und Vorteil zu anderen Schulen besteht darin, dass sie von der 1. bis zur 13. Klasse geht und so eine bruchlose, kontinuierlich durchgehende Förderung auf der Basis eines einheitlichen pädagogischen Konzepts ermöglicht.

Es gelten die üblichen rechtlichen Vorgaben aller Schulen. Hinzu kommt eine Öffnungsklausel für Gemeinschaftsschulen im Schulgesetz. Hier sind die wesentlichen Merkmale angegeben.

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Unsere Leitsätze

Die Leitsätze haben eine bedeutende Schlüsselfunktion. In Ihnen steckt die gemeinsame pädagogische Vision der Pädagogen, die unsere Vorstellung zum Erreichen der Berliner Bildungsziele und den Vorgaben für die Gemeinschaftsschule wiedergibt. Die Leitsätze sind der Kern unseres Schulprogramms. Sie sind somit Grundlage für jährliche Entwicklungsvorhaben, in denen die konkrete Umsetzung geplant wird. Aus den Leitsätzen resultieren unsere Konzepte und damit die Gestaltung des Unterrichts und des Ganztages. Sie sind aber auch permanente Richtschnur für die tägliche pädagogische Arbeit, für das Miteinander aller am Schulleben Beteiligter und somit entscheidendes Element des Qualitätsmanagements.

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Die Gemeinschaftsschule Charlottenburg

Die Gemeinschaftsschule Charlottenburg wurde im Schuljahr 2009-10 neu gegründet, wächst und entwickelt sich schnell. Die Umsetzung des Gemeinschaftsschulprinzips und unserer Leitsätze können Sie bei uns an folgenden Entwicklungszielen erkennen:

  • Keine Noten von KLasse 1 bis Klasse 9, dafür Bilanzgespräche, Indikatorenzeugnisse, Logbücher, Zertifikate, Statusberichte, Lernvereinbarungen u.a.
  • Das Lernen der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen steht im Mittelpunkt, nicht der Stoff. Wir bieten vielfältige Materialien an und bevorzugen offene Lernformen in allen Klassen
  • Wir haben einen Lernmittelfond, der uns die Anschaffung eines großen individualisierten Lernmittelangebots für alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht
  • ....
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Pädagogische Ausrichtung der Schule

Die Umsetzung unserer Leitsätze erfolgt durch die Aufnahme und Entwicklung geeigneter pädagogischer Ansätze in die Ganztages- und Unterrichtsgestaltung. In den weiteren Artikeln erhalten Sie Detailinformationen zur Einzelfragen. 

Umfassende Reform des Lernens

Unter „Reformpädagogik“ versteht man Reformbestrebungen seit dem Ende des 19.Jahrhunderts, sich von dem damals üblichen, lebensfremden, frontalen und autoritären "Paukunterricht" zu entfernen, auch wenn es schon vorher Reformen der Pädagogik gab. Es entstanden besonders zwischen 1890 und 1920 verschiedene Ansätze der „Pädagogik für das Kind“ , um deren natürliches Intereseckpfeilersen am Lernen in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen. Dadurch zogen Unterrichtsprinzipien wie die Berücksichtigung der Individualität jedes Kindes, sein eigenständiges Lernen, aber auch die Lernumgebungen und alltagsbezogene Lernanlässe in die Gestaltung des Unterrichts ein, die auch für unsere Schule heute noch  von Bedeutung sind.  Die Blütezeit erreichte die Reformpädagogik in den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber erst gegen Ende des 20 Jahrhunderts wurden viele Aspekte der reformpädagogischen Ansätze auf neurophysiologischer Ebene eindeutig als lernfördernd verifiziert. Sie erlangen im Kontext der unbefriedigenden Ergebnisse Deutschlands bei den internationalen Leistungsvergleichsstudien TIMMS und PISA aktuell sehr an Bedeutung.

Die Reformschule Charlottenburg versteht sich nicht als Schule der Umsetzung klassischer Reformpädagogik.  Es geht der Schulgemeinschaft viel mehr um die „Reform des Lernens“ unter heutigen Bedingungen. Wie können erwiesenermaßen positiv aufs Lernen auswirkende Erkenntnisse aller Fakultäten zielgerichtet eingesetzt werden? Das Ziel ist Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Leistungs- und Informationsgesellschaft. Notwendige Veränderungen umfassen nicht nur den Unterricht, sondern alle Bereiche des Schulbetriebs (z.B. die Organisation, das Selbstverständnis der Beteiligten, ...). Hierzu setzt die Schule auf ein modernes Schul- und Qualitätsmanagement: Aus Ergebnissen in- und externer Evaluation der Lernfortschritte leiten wir Entwicklungsvorhaben ab, die wir auf unserer Homepage kommunizieren. Unseren Willen zur Reform, einer nachhaltigen transparenten Entwicklung, die die Beteiligten einbezieht, wollen wir mit unseren Namen ausdrücken.

Inklusion

 Die Reformschule ist eine Modellschule des Bezirks für Inklusion.. Das Ziel der Inklusion ist die Anpassung der Schule als Ganzes an die Verschiedenheit der Schüler/-innen (und nicht umgekehrt), d.h.auch an hochbegabte Kinder und an Kinder mit Behinderungen. Für den Großteil dieser Kinder sollten dann weder Separation noch Integration notwendig sein.

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Lernmittelfond

Nach unserer pädagogischen Überzeugung geht das Lernen von den Jugendlichen aus und nicht von einer virtuellen Homogenität der Lerngruppe. Demzufolge benötigen wir der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler angepasste Lernmittel. Die Schulkonferenz hat daher einen Lernmittelfond ins Leben gerufen, den die Schule zusammen mit dem Förderverein unterhält. Die Eltern zahlen in den Fond, die Schule schafft davon Lernmittel an. Nur über den Fond sind wir in der Lage, ein umfassendes Lermittelspektrum einzurichten und aufrecht zu erhalten, das das differenzierte, individuelle Lernen für jede einzelne Schülerin und jeden Schüler in jedem Jahrgang unterstützt. Egal, ob es sich um verschiedene Arbeitshefte, Logbücher oder einzelne Klassensätze gleicher Bücher handelt, wir besorgen das fürs Lernen unserer Schülerinnen und Schüler Passende. Somit ist von erheblicher Bedeutung, dass möglichst alle Eltern (bis auf Berlinpass-Inhaber) in den Fond einzahlen. Weitere Infos zu unserem Fond finden Sie hier.

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Neuartiges Raumkonzept

Die Schule ist als Ganzes durch ein neuartiges Raumkonzept gekennzeichnet. Es befindet sich noch im Aufbau. Zur Zeit haben wir in zwei Etagen klassische Einzelräume. Daneben haben wir in zwei Etagen Großräume für 48 Schüler/innen, die permanent von 2 Lehrkräften und Erziehern betreut werden. Zu den Großräumen gehören Teilungs- und zunehmend Fachräume (siehe Abbildung: zum Vergrößern anklicken).großraumkonzept

 

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Weiteres zur Architektur

Wildes Durcheinander

Klein neben Groß, wir wollen Gemeinschaft leben, wir sind eine Schule und gehören zusammen. Vielfalt ist eine Bereicherung, wir lernen von- und miteinander. Getreu diesem Motto liegen in jedem Gebäudeteil und in jeder Etage die Klassenräume der verschiedenen Klassenstufen bunt gemischt nebeneinander. Alles Weitere zu unserem Raumverteilungsmodell finden Sie im folgenden Beitrag.

 


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Gebundene Ganztagsschule

Menschen lernen immer, das wollen wir unterstützen. Als gebundene Ganztagsschule dauern Unterricht und damit vernetzte oder freie Freizeitaktivitäten an vier Wochentagen von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Zurzeit haben wir am Mittwoch unseren Teamtag, d.h. der Unterricht endet um 13:45 Uhr, die Lehrkräfte kümmern sich dann um die pädagogische Entwicklung der Schule.

Kennzeichnend für den Tagesablauf ist eine Rhythmisierung mit einem Mittagsband. Hier werden die Schüler/innen mit einer warmen Mahlzeit versorgt, sollen sich entspannen können, sich bewegen oder an einer AG teilnehmen können. Mit unserem aktuellen Mittagsband sind wir allerdings noch nicht zufrieden. Die Teilnahme am Essen ist für die Grundschüler gesetzliche Pflicht, für die Mittelstufenschüler hat die Schulkonferenz die Teilnahme dringend empfohlen. Weiteres dazu finden Sie unter FAQ und unter SCC.

Die Tagesstruktur ...

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Entwicklung des Pädagogenteams

Um die individuelle und inklusive Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, ist neben angepassten Unterrichtsformen auch eine intensive Zusammenarbeit der Pädagogen (Lehrkräfte, Erzieher, Sonderpädagogen) erforderlich. Diese Teams sollen Förderangebote kooperativ beraten und sich viel weitreichender untereinander abstimmen, als dies bei einer zentralen Organisation möglich wäre. Detaillierte Infos zum Teammodell finden Sie in unseremInklusionskonzept.

 

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Partizipation

Unsere sehr aktiven Eltern partizipieren auf vielfältigen Wegen am Schulleben und der Schulentwicklung. Neben der Arbeit in den Gremien (siehe GEV) sind Eltern bei uns z. B. als Lesepaten im Unterricht aktiv oder unterstützen uns bei den Aufsichten. Sie wirken beim Um- und Einräumen mit, arbeiten mit den Mitarbeitern in AGs zur Schul- und der Organisationsentwicklung, bieten eigene AGs für Schüler/innen an oder sind imFörderverein aktiv. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Schule und den Eltern zeichnet sich durch einen zunehmend respektvollen konstruktiven Umgang aus und wird von dem Ziel getragen, gemeinsamen eine besondere Schule aufzubauen.

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Schulordnung

Die Schulordnung gibt dem Verhalten der Schülerinnen und Schüler im schulischen Alltag einen verbindlichen, orientierenden Rahmen. Sie wurde von einer aus Pädagogen, Eltern und Schülern bestehenden Arbeitsgruppe erarbeitet, in allen Gremien ausführlich diskutiert und am 14.11.2012 von der Schulkonferenz beschlossen. Sie gilt ab dem 2. Halbjahr der Schuljahres 2012-13 und ersetzt die alte Schulordnung. Die Schulkonferenz dankt allen Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe, ganz besonders Herrn Kostropetsch und Frau Merta.

Im weiteren Artikel finden Sie die Schulordnung. Sie können Sie auch hier herunterladen.

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Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 

Als Gemeinschaftsschule entfällt der Übergang an eine neue Schule nach der 6. Klasse. Die Kinder werden in die 1. Klasse eingeschult und können ihre Kompetenzen von Anfang an systematisch ohne Bruch aufbauen. Sie können bei uns alle Schulabschlüsse ablegen (Berufsbildungsreife, erweiterte Berufsbildungsreife, MSA, Abitur). Zudem sind die Klassengrößen auf 24 Schüler/-innen begrenzt. Wichtig sind uns das selbstständige Lernen und die Entwicklung von Interessen. In diesen Zusammenhang gehören auch unsere Schulfeste, die nicht nur der Förderung der Gemeinschaft dienen, sondern auch der Präsentation von Projekt- und Unterrichtsergebnissen.

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Unterrichtsentwicklung in der Sekundarstufe

Im Rahmen der Entwicklung verschiedener Formen von schüleraktivem Unterricht ist es gelungen, Prof. Dr. Eiko Jürgens von der Uni Bielefeld zu gewinnen. Er führt für die Kolleginnen und Kollegen der Sekundarstufe I in den Schuljahren 2011-12 und 2012-13 einen Zyklus mehrerer schulinterner Fortbildungen durch.

Die Module umfassen u. a. die Themen
•    Arbeit mit dem Arbeitsplan
•    Grundformen und Methoden der Freiarbeit
•    Alternative förderdiagnostische Beurteilungsverfahren
•    Projektarbeit

Die einzelnen Module sind so angelegt, dass neben einem theoretischen Input auch immer die praktische Umsetzung angebahnt wird. Die Fortbildungen finden bei uns an der Gemeinschaftsschule statt und nehmen direkt unsere konkreten Anliegen in den Fokus. Sie sind also auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten.

Silvia Nartschick
(Mittelstufenleiterin) 
 

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Schulprogramm und Übersichten zur Schulentwicklung


Eine transparente Schulentwicklung hat für uns eine große Bedeutung. Wir bieten Ihnen folgende Übersichten an:

Ab sofort können Sie auch eine Entwurfsversion des Schulprogramms herunterladen. Im Archiv finden Sie zudem alle aktuell gültigen Konzepte (Inklusion, Medien, Vertretung, Schulordnung, Prävention und Notfälle). Zusätzliche Infos (z.B. zur Mediation) haben wir auf der Homepage unter den entsprechenden Kategorien veröffentlicht. 

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Geschichte des Schulgebäudes

„(...) Für das 1902 von der Stadt erworbene, für eine Schule bestimmte Grundstück lieferte Spickendorff den Vorentwurf; nach verschiedenen Änderungen wurde der endgültige Entwurf von Stadtbaurat Heinrich Seeling aufgestellt. Durch Geländezukauf nochmalige Veränderungen der Pläne.Am 7. Oktober 1909 konnte das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Auf dem 7368 qm großen Gelände wurde mit einer Straßenlänge von 74,45 m ein in abwechslungsreicher Massengliederung sehr stattliches Gebäude mit Erdgeschoß und vier Obergeschossen errichtet, das mit seinem östlichen rückwärtigen Seitenflügel eine Tiefe von 88 m hat. Roter Backstein auf Granitsockel, die Gliederungen aus Muschelkalk.

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mehr auf der Site des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf

Ergebnisse der Schulinspektion November 2011

Sehr geehrte Eltern und Interessenten, liebe Schülerinnen und Schüler, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

anbei finden Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse und den kompletten Bericht der Schulinspektion vom 27./29.9.2011. Die Ergebnisse sind sehr gut ausgefallen, Grund- und Mittelstufe weisen eine Unterrichtsqualität auf, die - teilweise weit - über den Berliner Mittelwerten liegen. 

Abb. links Qualitätsprofil der Schule, zum Vergrößern ins Bild klicken (A: beste Bewertung).

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Hinweise zur Schulwahl

In Ihrer Schulwahl sollten die Vorteile der Gemeinschaftsschule, insbesondere die durchgehende Förderung, die entscheidende Rolle spielen. Unsere Gemeinschaftsschule ist keine Grundschule, keine ISS (integrierte Sekundarschule) und auch kein Gymnasium. Wir wollen keinen Schulwechsel nach der Grundstufe, bereiten auch nicht darauf vor, sondern setzen auf pädagogische Kontinuität für einen langfristig angelegten Kompetenzaufbau. Ein Schulwechsel ist für uns nur dann eine Option, wenn er einzelfallbezogen, also in der Ausnahme, einen deutlichen pädagogischen Vorteil hat.

Eltern sollten wie wir "neu" denken und auch bereit sein, eigene Vorstellungen und Erfahrungen in Frage zu stellen. Unsere pädagogische Entwicklung ...

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